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Baby pucken: Anleitung Schritt für Schritt

Wie du dein Baby sicher puckst, worauf du bei Hüften und Schlafposition achten musst und wann du damit aufhören solltest.

Füße eines Neugeborenen in einem hellen Tuch
Foto: bongbabyhousevn / Pixabay

Aktualisiert am 23. Oktober 2026 · von Adlan Khatsuev

Unsere Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei Fragen zu Schwangerschaft, Geburt oder der Gesundheit deines Kindes wende dich an deine Hebamme oder deine Frauen- bzw. Kinderarztpraxis.

Beim Pucken wird das Baby eng in ein Tuch gewickelt. Das erinnert an die Enge im Bauch und dämpft den Moro-Reflex, bei dem Neugeborene bei Geräuschen oder Bewegungen die Arme ausstrecken und davon aufwachen. Nicht jedes Baby mag das Pucken. Probiere es aus und achte darauf, wie dein Kind reagiert.

Schritt für Schritt

  1. Tuch ausbreiten: Lege ein großes, dünnes Pucktuch als Raute hin und schlage die obere Ecke etwas ein.
  2. Baby hinlegen: Die Schultern liegen auf Höhe der eingeschlagenen Kante, die Arme seitlich am Körper.
  3. Erste Seite einschlagen: Führe eine Tuchseite über den Arm und schiebe sie unter den Rücken. Das Tuch liegt eng an, drückt aber nicht.
  4. Unten hochschlagen: Schlag die untere Ecke locker nach oben. Die Beine müssen genug Platz haben, um sich anzuwinkeln.
  5. Zweite Seite einschlagen: Führe die letzte Seite über den Körper und unter den Rücken.
  6. Sitz prüfen: Zwischen Tuch und Brust passen zwei bis drei Finger, und die Beine liegen angewinkelt in der sogenannten Froschhaltung.

Darauf solltest du achten

  • Hüften frei lassen: Die Beine dürfen nicht gestreckt und eng zusammengedrückt werden, das kann die Entwicklung der Hüfte beeinträchtigen.
  • Nur in Rückenlage: Ein gepucktes Baby schläft immer auf dem Rücken.
  • Nicht überhitzen: Keine zusätzliche Decke über dem Pucktuch, Raumtemperatur im Blick behalten.
  • Rechtzeitig aufhören: Sobald sich dein Baby drehen kann, ist Schluss mit dem Pucken.

Bei Fragen zur Hüftentwicklung oder zum richtigen Zeitpunkt zum Aufhören hilft dir deine Hebamme oder Kinderarztpraxis weiter. Für die Zeit nach dem Pucken eignet sich ein Schlafsack, siehe Schlafen im Shop.

Häufige Fragen

Ist Pucken sicher?

Pucken gilt als sicher, wenn die Hüften frei beweglich bleiben, das Baby nur auf dem Rücken schläft und nicht überhitzt. Sobald sich das Baby selbst auf die Seite oder den Bauch drehen kann, solltest du nicht mehr pucken.

Bis zu welchem Alter darf gepuckt werden?

Meist bis zum dritten oder vierten Lebensmonat. Entscheidend ist, ob sich das Baby schon allein drehen kann.

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.