Stillen oder Fläschchen: Was Eltern wissen sollten
Was für das Stillen und was für die Flasche spricht, wo es Unterstützung gibt und was ihr braucht, wenn abgepumpt werden soll.

Aktualisiert am 23. Oktober 2026 · von Adlan Khatsuev
Unsere Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei Fragen zu Schwangerschaft, Geburt oder der Gesundheit deines Kindes wende dich an deine Hebamme oder deine Frauen- bzw. Kinderarztpraxis.
Es gibt keine Entscheidung, die für alle Familien richtig ist. Viele nutzen im Lauf der Zeit beides, zum Beispiel Stillen mit gelegentlichen Flaschen abgepumpter Milch.
Was für das Stillen spricht
- Die Milch ist immer verfügbar und hat die richtige Temperatur.
- Der enge Körperkontakt hilft vielen Babys beim Beruhigen und Einschlafen.
- Es entstehen keine laufenden Kosten für Säuglingsnahrung.
Was für die Flasche spricht
- Auch Partner, Großeltern oder Betreuungspersonen können füttern.
- Menge und Zeitpunkt der Mahlzeiten lassen sich genau nachvollziehen.
- Die Mutter wird entlastet, wenn Stillen nicht möglich oder nicht gewünscht ist.
Wenn das Stillen schwerfällt
Schmerzen beim Anlegen, wunde Brustwarzen oder die Sorge, dass das Baby nicht satt wird, kommen häufig vor. Oft lässt sich das mit einer anderen Anlegetechnik lösen. Hol dir früh Unterstützung von Hebamme oder Stillberatung, wenn du weiter stillen möchtest.
Wenn ihr euch für die Flasche entscheidet
Lasst euch von Hebamme oder Kinderarztpraxis zur passenden Säuglingsnahrung und zu den Trinkmengen beraten. Flaschen, Sterilisatoren und Flaschenwärmer findet ihr im Shop unter Füttern.
Wenn abgepumpt werden soll
Für gelegentliches Abpumpen genügt meist eine Handpumpe. Wer regelmäßig abpumpt, etwa nach dem Wiedereinstieg in den Beruf, spart mit einer elektrischen Doppelpumpe Zeit. Modelle findest du im Shop unter Milchpumpen.
Häufige Fragen
Ist Stillen immer die bessere Wahl?
Stillen hat anerkannte Vorteile für Mutter und Kind. Es ist aber nicht für jede Mutter möglich oder passend, etwa aus medizinischen oder beruflichen Gründen. Industriell hergestellte Säuglingsnahrung ist eine vollwertige Alternative.
An wen wende ich mich bei Stillproblemen?
An deine Hebamme, an eine Stillberaterin, zum Beispiel mit IBCLC-Zertifizierung, oder an deine Kinderarztpraxis. Sie helfen bei Schmerzen beim Anlegen, bei Fragen zur Trinkmenge und bei der Gewichtsentwicklung.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.